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Premiere mit roten Zahlen und neuer Preisstruktur

15. Mai 2008 | Von Mario | Kategorie: Pay-TV

Am Donnerstagmorgen veröffentlichte der Pay-TV-Sender Premiere seine Quartalszahlen. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 12,1% auf 251,5 Millionen Euro. Jedoch wurde ein Verlust von 28,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch der Abonnentenzuwachs ging stark zurück. Begründet wird dies mit dem Einsatz des gehackten Verschlüsselungsverfahren. Der Abosender geht davon aus, das sich dies mit dem Einsatz neuerer Techniken bald ändern wird. Um wieder schwarze Zahlen zu schreiben, ändert Premiere seine Preisstruktur.

Ab 1. Juli 2008 gibt es nur noch 6 Packete: Premiere Fußball Bundesliga, Premiere Sport, Premiere Film und Premiere Familie. Im Packet Premiere Sport wird das bisherige Packet Fußball plus enthalten sein. Man findet dort also das bisherige Sportpacket, zusätzlich DFB-Pokal, Championgs-League, Uefa-Cup und Spiele aus anderen Ligen. Nicht jedoch die Fußball Bundesliga. Premiere Film beinhaltet Premiere Blockbuster und Premiere Entertainment. Premiere Thema heißt dann Premiere Familie. Außerdem gibt es Premiere HDTV, welche Premiere HD und Discovery HD beinhaltet. Als letztes Packet gibt es noch Premiere Star mit vielen Spartenkanälen.

Ein Packet kostet 20 Euro bei 24 monatiger Vertragslaufzeit und 25 Euro bei 12 monatiger Vertragslaufzeit. 2 Packete kosten dann 35 Euro bzw. 40 Euro. 4 werden mit 45 Euro bzw. 50 Euro zu buche schlagen.

Meine Meinung dazu: Premiere wird damit nicht mehr Kunden erhalten, da die Preise teurer werden, das Angebot aber das gleiche, nur das man gezwungen ist mindestens 20 Euro auszugeben anstatt bisher 10 Euro für das günstigste Packet. Auch durch die Umstellung der Verschlüsselung, wird keinen nennenswerten Kundenzuwachs bekommen, da diese Personen bisher nicht bereit waren für das Angebot zuzahlen, dann werden sie es in ZUkunft auch nicht sein. Das haben Erkenntnisse aus früheren Umstellungen gezeigt.

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